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Die Ladung von beschädigten amerikanischen Militärjets darf nicht mehr bei Oberkail in der Eifel abgeworfen werden, dass gab die Verbandsgemeinde Kyllburg heute in einer Pressemitteilung bekannt. Es ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen den zuständigen Bürgermeistern von Oberkail und der VG Kyllburg und dem Verteidigungsministerium von gestern in Oberkail.
Für solche Manöver gebe es den Truppenübungsplatz Baumholder. Dies hat das Bundesverteidigungsministerium den US-Streitkräften bereits Ende September mitgeteilt. Das Verfahren für einen "kontrollierten Ausstieg" werde überprüft. Bei Oberkail hatte Mitte September ein amerikanischer Pilot seinen Militärjet kontrolliert zum Absturz gebracht. Waffen explodieren bei Aufprall nicht Die Zeitung "Trierischer Volksfreund" hatte in ihrer Ausgabe vom 19.10.2006 eine Anweisung des US-Militärs für Piloten der Airbase Spangdahlem zitiert, nach der beschädigte US-Militärmaschinen in einem so genannten "kontrollierten Abwurf" im Notfall ihr Gewicht durch den Abwurf von Treibstofftanks, Waffen und Munition reduzieren könnten.

Diese Vorgehensweise sei der letzte Ausweg, um das Gewicht und den Luftwiderstand einer Maschine im Notfall zu verringern, damit sie sicher landen könne, bestätigte die Sprecherin des Luftwaffenstützpunktes, Diane Weed, dem "Trierischen Volksfreund" auf Anfrage. Demnach seien alle Militärjets so konstruiert, dass Waffen sicher vom Flieger gelöst werden könnten und nicht scharf seien. Sie könnten bei einem Aufprall deshalb auch nicht explodieren. Ortsbürgermeister Densborn empört Unser Ortsbürgermeister von Oberkail, Rudolf Densborn, hatte empört reagiert. Er wisse nichts von einem Notfall-Abwurfpunkt der Amerikaner nahe seiner Gemeinde. In dem Waldgebiet seien ständig Spaziergänger unterwegs. "Da hört die Freundschaft auf. Freunden wirft man so etwas nicht in den Garten", sagte Densborn.

Auch die Landesregierung soll bislang nichts von der möglichen Notfall-Abwurfstelle gewusst haben. Der Sprecher des Innenministeriums, Eric Schaefer, sagte, die US-Militärs hätten zugesagt, künftig die Behörden im Land über so genannte Ausstiegszonen ihrer Kampfpiloten zu informieren. Offenbar an Katastrophe vorbei geschlittert Beim kontrollierten Absturz eines F-16-Kampfjets vor gut vier Wochen war Oberkail offenbar knapp an einer Katastrophe vorbei geschlittert. Das Flugzeug war nur 300 Meter von der Ortschaft entfernt abgestürzt, nachdem der 28-jährige Pilot einen Schaden am Fahrwerk festgestellt hatte und mit dem Schleudersitz ausgestiegen war. Das Fahrwerk war beim Start zu dem Übungsflug an einem Mast beschädigt worden. Die Maschine hätte nicht mehr regulär landen können.

Die US-Militärs hatten die deutschen Behörden und den Katastrophenschutz nicht über den möglichen Absturz eines Kampfjets in der Eifel informiert, obwohl die defekte Maschine mehr als eine halbe Stunde über der Region gekreist war. Der Landesregierung von Rheinland-Pfalz war bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt gewesen, dass es für so genannte kontrollierte Abstürze vorgesehene Bereiche gibt. Erst Anfragen bei Bundeswehr und US-Streitkräften hätten ergeben, dass die Flugbetriebshandbücher der Piloten solche Flächen für Notfälle angeben, hatte Innenstaatssekretär Roger Lewentz (SPD) damals mitgeteilt.

Notdienste in der VG Kyllburg
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Bitte beachten Sie die Abholtermine in für die verschiedenen Tonnen.
