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Der Absturz eines US-Kampfflugzeugs vom Typ F-16 am Donnerstag in Oberkail war doch nicht so ungefährlich wie gedacht.
Der Jet hatte sechs Liter giftiges Hydrazin an Bord, meldet der SWR (Südwest Rundfunk). Die Internet-Redaktion des SWR schreibt weiter: Nach Angaben der US-Airbase Spangdahlem verbrannte die Flüssigkeit beim Absturz größtenteils. Das Umweltrisiko ist nach Angaben der Airbase und der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm gering. Trotzdem soll der Boden ausgetauscht werden. Auch für den Ort Oberkail barg der Absturz ein geringes Risiko. Nur weil der Pilot den Niedergang der Maschine kontrolliert habe, sei nichts passiert, hieß es. Der Absturz auf der Airbase selbst wäre noch gefährlicher gewesen.
Inzwischen ist auch die Unfallursache bekannt. Der Pilot hatte beim Start eine Bodenleuchte berührt und dadurch das Fahrwerk beschädigt. Als er bemerkte, dass er deshalb nicht mehr landen konnte, entschied er sich für einen kontrollierten Absturz. Die Maschine stürzte etwa 300 Meter vor Oberkail in ein Feld. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten.

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