
| Sa Mai 12 Frühlingskonzert |
| Fr Mai 18 @19:00 - Radsport Ausfahrt |
| Fr Mai 25 Familienlichterprozession |
| Fr Jun 01 @19:30 - Radsport Ausfahrt |
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Es ist uns ein Anliegen, Ihnen verlässliche Informationen über den Flugzeugabsturz neben unserer Frohnertkapelle zukommen zu lassen. Am vergangenen Donnerstag, kurz nach 13:00 Uhr, wurden zwei Kampfflugzeuge beobachtet, die über den Gindorfer Wald in Richtung Meisburg fliegend unterwegs waren. Etwa in Höhe der ehemaligen Oberkailer Müllkippe (Orsfelder Heide) hörte man von einen der Flugzeuge einen Knall, Sekunden danach einen zweiten. Danach drehte die Maschine nach rechts ab in Richtung Oberkail, wo sie dann etwa in Höhe des Sendemastes (Latzenbold) plötzlich nach vorne in den Steilflug in Richtung Ortslage abkippte, ehe die Maschine unmittelbar neben der Frohnertkapelle einschlug. Nach einem Knall, dem anschließenden Feuerball und einem riesigen Rauchpilz war zunächst nur die Gewissheit, dass der Ort von einer Katastrophe verschont geblieben war.
Erst später stellte sich heraus, dass auch am Absturzort keine Menschen zu Schaden gekommen waren, Die Oberkailer Feuerwehr, die als erste der Hilfskräfte am Unfallort war, sicherte diesen ab und hielt die Helfer und Schaulustigen vom selben fern, um das Risiko von gesundheitlichen Schäden zu minimieren. Inzwischen wurde bekannt, dass der Pilot in der Nähe vom Leisenhof per Fallschirm wohlbehalten gelandet war. Des Weiteren gaben die Amerikanischen Streitkräfte im Laufe des gleichen Nachmittags bekannt, dass bei dem ersten Knall die Cockpithaube und beim 2. Knall der Schleudersitz hochgesprengt worden war. Damit war klar, dass die Maschine führerlos über unseren Ort gedonnert war.
Nur wenige Stunden nach dem Absturz wurde von den deutschen Behörden in Abstimmung mit den Amerikanern festgelegt, dass Wasser- bzw. Bodenproben entnommen werden so oft und so lange dies erforderlich sei. Es wurden darüber hinaus Proben von Ernteerzeugnissen aus Feld und Gärten im Bereich Hetzenborn und Frohnert entnommen. Auch hier wird untersucht, ob irgendwelche Belastungen durch den Flugzeugabsturz zu befürchten sind. Die direkt am Absturzort eingesetzten Feuerwehrangehörigen und Unfallhelfer wurden am Freitag einer medizinischen Untersuchung unterzogen. Der Commander der Air Base Spangdahlem gab dann am Samstag anlässlich einer kurzen Pressekonferenz nahe der Absturzstelle bekannt, dass es sich um einen "kontrollierten" Absturz gehandelt habe, der nach seiner Ansicht als gelungen bezeichnet werden könne.
Die auch bei der Pressekonferenz noch spärlichen Informationen veranlassten uns anschließend, dem Commander kritische Fragen zu stellen und heftige Kritik zu üben. Weitere Informationen, die man sich übers Wochenende besorgen konnte, gaben uns die Gewissheit, dass man hier aus unserer Sicht Menschenleben aufs Spiel gesetzt hat. Wir haben großes Verständnis für die Sorgen und Ängste der Einwohnerinnen und Einwohner ! Dies hat den Ortsbürgermeister veranlasse nach Abstimmung mit den Ortsbeigeordneten umgehend auch gegenüber der Presse unseren Unmut zu bekunden. Wir haben auch schnellstmöglich auf allen politischen Ebenen um Unterstützung für unsere Bemühungen geworben. Es kann und darf nicht sein, dass Flugzeuge, die, aus welchem Grund auch immer, nicht mehr kontrolliert landen können, in unserer bewohnten Region gezielt zum Absturz gebracht werden.
Auch der Ortsgemeinderat, der umfassend informiert ist, unterstützt unser Vorgehen, das wir nicht beenden werden bis hier andere Fakten geschaffen sind. Die Menschen in und um Oberkail wollen zu Recht mit ihren Ängsten und Sorgen ernst genommen werden !
Rudi Densborn Ortsbürgermeister
Bernd Spindler Bürgermeister VG Kyllburg

Notdienste in der VG Kyllburg
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Wichtige Rufnummern:
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Bitte beachten Sie die Abholtermine in für die verschiedenen Tonnen.
