Wir beginnen um 9:30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche.
Anschließend laden wir zum Frühschoppen auf dem Kirchplatz ein (es darf gerne Skat gedroschen werden).
Es stehen ebenfalls den ganzen Tag Spiele für Groß und Klein bereit. Ab 12:00 Uhr gibt es
- gemeinsames Mittagessen
- Kaffee und Kuchen
- Waffeln
- und weiterhin kühle Getränke
Der Erlös dieses Festes ist für die Frohnert-Kapelle bestimmt. Der Förderverein würde gerne im nächsten Jahr einen neuen Innenanstrich für die Kapelle finanzieren.
Verbringen Sie mit uns einen schönen Sonntag, wir freuen uns auf zahlreiche Besucher von nah und fern!
Bereits Tage zuvor wurden Vorarbeiten geleistet, um am Samstag um 9 Uhr richtig durchstarten zu können.
An allen Ecken im Dorf waren die Arbeitseinsätze zu hören und zu sehen. Vereine, Mitglieder des Gemeinderates, Kinder- und Jugendliche sowie weitere engagierte Oberkailerinnen und Oberkailer waren dem Aufruf zur Teilnahme am bundesweiten Ehrentag gefolgt. Der Ehrentag wurde vom Bundespräsidenten ausgelobt und war zugleich der Geburtstag unseres Grundgesetzes.
Bis zum Mittag arbeiteten alle Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein unter Hochdruck, bis es zum Grillen bei kühlen Getränken und zu Kaffee und Kuchen hinter die Halle ging. Teilweise wurde im Anschluss sogar wieder weitergearbeitet, um das gesetzte Arbeitsziel zu erreichen.
Wie auf den Fotos zu sehen, haben die ehrenamtlichen Akteure eine Menge Projekte geschafft:
Das alte Bushäuschen mit dem angrenzenden Grünbereich wurde von den Jugendgruppen und einigen Erwachsenen rausgeputzt
Um den Boar und die Beete in der Bitburger Straße haben sich Nachbarinnen gekümmert
In der Schulstraße wurde das Lichtraumprofil entlang der Mauer freigeschnitten und die Straße gesäubert
Dem Außenbereich vom Haus Kayl nahmen sich die Mitglieder des Musikvereins an
Den Beeten in der Meisburger Straße widmete sich ebenfalls ein Nachbar
In der Hauptstraße 4 wurde der verwilderte Garten im rückwärtigen Bereich von Nachbarn in einen gepflegten Park verwandelt
Die Rüstigen Rentner setzten seit Anfang Mai ein größeres Projekt um, nämlich die Herstellung eines seniorengerechten Grillplatzes am Haus Kayl
Ebenfalls über mehrere Tage engagierten sich die Keeler Möhnen, indem sie den Platz an der Kreuzigungsgruppe neugestalteten und das Sandsteindenkmal reinigten. Nun ist der Platz wieder ein echter Hingucker
Zur Stärkung spendeten die Mitglieder des Kita-Fördervereins Kuchen und Muffins
Zwei Vertreterinnen des Fördervereins St. Michael sorgten für den Küchendienst
Erst mit der Geldspende der Frauengemeinschaft für den Grillplatz, dem Zuschuss für den Ehrentag sowie weiterer Geld- und Sachspenden und der kostenlosen Zurverfügungstellung von Maschinen und Fahrzeugen konnten obige Aktionen durchgeführt werden. Dafür gilt allen Beteiligten der Dank der gesamten Ortsgemeinde.
Oberkail/Salm/Neroth – Die diesjährige Fußwallfahrt nach Neroth fand am Samstag, dem 2. Mai 2026, statt und knüpfte erneut an den bewährte Ablauf des vergangenen Jahres an. Insgesamt 42 Pilgerinnen und Pilger machten sich zu Fuß auf den Weg, um gemeinsam zu beten, zu singen und die besondere Atmosphäre der Wallfahrt zu erleben.
Der Start erfolgte am späten Vormittag mit einer Statio am Reis-Kapellchen in Oberkail. Von dort brachen zunächst 17 Teilnehmende auf und begaben sich durch den Oberkailer Wald, dann an Meisburg und Desserath vorbei, über Weidenbach nach Salm. Nach einer Stärkung bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen in Salm schlossen sich 25 weitere Pilgerinnen und Pilger an, die mit dem Bus dorthin gebracht worden waren. So setzte sich eine stattliche Gruppe durch die frühlingshafte Landschaft in Bewegung.
Ein besonderer Halt wurde am Matthias-Pilger-Kreuz zwischen Salm und Neroth eingelegt. Diese Station bot Raum für Gebet und Besinnung. Gleichzeitig wurde hier ein besonderes Zeichen gesetzt: Die mitpilgernden Kinder sammelten entlang des Weges Naturmaterialien. In Neroth angekommen, gestalteten sie daraus ein Kreuz – als sichtbares Symbol für die Bewahrung der Schöpfung und den achtsamen Umgang mit der Natur.
Wie schon in den Vorjahren war der Weg geprägt von einer guten Mischung aus gemeinschaftlichem Gebet, Gesang und persönlichen Gesprächen. Immer wieder wurden Pausen eingelegt, die zur Erholung beitrugen und den Austausch untereinander stärkten.
Ein besonders herzlicher Empfang erwartete die Pilgerinnen und Pilger im Pfarrheim in Neroth. Dort hatten die Frauen des Chores unter der Federführung der Küsterin Irmgard Peters mit viel Engagement für das leibliche Wohl gesorgt. Diejenigen, die nicht zu Fuß gehen konnten, waren mit dem Bus direkt nach Neroth gefahren, um dort auf die Pilgergruppe zu treffen.
Den spirituellen Höhepunkt des Pilgerweges bildete die Abschlussmesse mit dem früheren Oberkailer Pfarrer Rudolf Heck. Zur feierlichen Gestaltung des Gottesdienstes in der festlich geschmückten Nerother Kirche trug auch der Kirchenchor unter der Leitung des Organisten Wolfgang Plattes bei.
Im Anschluss erfolgte die gemeinsame Rückfahrt mit dem voll besetzten Bus, der vom Förderverein St. Michael finanziert wurde – hierfür ein herzliches Dankeschön.
Die Wallfahrt wurde von allen Beteiligten als gelungen und bereichernd erlebt und zeigte einmal mehr, wie wichtig solche gemeinsamen Wege des Glaubens für die Gemeinschaft sind. Gleichzeitig knüpfte sie inhaltlich an die gewachsene Tradition an und stellt neben dem Gebet auch die Verantwortung für Umwelt, Familie und Frieden in den Mittelpunkt.
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